Makroökonomische Implikationen einer alternden Gesellschaft
Die Alterung der Bevölkerung und der demographische Wandel haben auf makroökonomischer Ebene viele Implikationen für den Kapital-, Arbeits-, und Konsumgütermarkt. Schwerpunkt dieser Abteilung ist die Analyse der mikroökonomischen Grundlagen dieser Prozesse.
Insbesondere analysiert diese Abteilung das Sparverhalten von Haushalten, mit speziellem Augenmerk auf die Altersvorsorge, ihre Verteilung und Einflussgrößen. Dabei sind sowohl die Verbindungen zwischen den drei Säulen der Altersvorsorge (d.h. gesetzlich, betrieblich und privat), als auch der Einfluss des individuellen Erwerbslebens auf die Altersvorsorge von besonderem Interesse.
Des Weiteren ist das Team mit Design und Durchführung der SAVE (Sparen und AltersVorsorgE) Studie betraut. Hierbei handelt es sich um eine repräsentative Umfrage unter deutschen Haushalten, welche die ideale Datenbasis bildet um die oben genannten Fragen zu untersuchen.
Auch Fragen des Arbeitsmarktes werden erforscht: Die Analyse der Entwicklung der Arbeitsproduktivität im Verlauf des Lebens und ihre Konsequenzen für eine alternde Gesellschaft bilden einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit dieses Forschungsbereichs. Zu diesem Zweck werden gegenwärtig zwei umfassende Studien an altersgemischten Teams in einem großen Industriekonzern und einer großen Versicherung durchgeführt.
Mitarbeiter in dieser Abteilung:
Laufende Projekte
- Risikoeinstellungen und Sparverhalten der deutsche Babyboomers: Eine Analyse mit den SAVE-Daten
- Subjektive Renteneintrittserwartungen in SAVE
- Demographic Change, Human Capital, Pension Reforms and Welfare
- Lebenserwartung, Humankapital und Langfristiges Wachstum
- Alter und Arbeitsproduktivität in der Versicherungswirtschaft
- Heterogenität in Arbeitsgruppen
- Die Zusammenhänge zwischen Alter und Arbeitsproduktivität
Abgeschlossene Projekte
- Panel-Imputation des SAVE Datensatzes
- The Analysis of the Precautionary Saving Motive Based on a subjective Measure (SAVE 2005-2007)
- Dynamische Effizienz in OLG Modellen
- Alterung und Investitionen in Humankapital in einem einfachen OLG-Modell
- Optimale Besteuerung und Bildungsfinanzierung
- Eine quantitative Analyse zu Äquivalenz und Unterschied von Rente und Staatsschuld
- Alterung, Humankapitalbildung und Wachstum II
- Implizite und Explizite Staatsschuld
- Optimales Bevölkerungswachstum
- GMF-OLG Modell
- Subjektive Lebenserwartung und Lebenszyklusmodelle
- Alterung und Risikoprämie
- Alterung, Humankapitalbildung und Wachstum
- Wohlfahrts- und Verteilungskonsequenzen des Demographischen Wandels
- Beschäftigungseffekte von qualifikationsspezifischem technologischem Wandel
- Skill-Biased Technological Change: Keine Hoffnung für die Niedrigqualifizierten?
- Die Entwicklung der Lohnungleichheit bei endogener Richtung des technischen Fortschritts
- Choquet-Erwartungsnutzen-Theorie und Makroökonomische Phänomene
- Kalibrierung, Schätzung und Sensitivitätsanalyse von OLG-Modellen
- Auswirkungen der Erwerbsbeteiligung auf die Haushaltsproduktion und den Niedriglohnsektor
- Rentenreform und Corporate Governance
- Geburten, Wachstum und Alterung
- Pflege des MEA-OLG-Applications-Simulationsmodells
- Effekte der Alterung auf den Arbeitsmarkt
- Effekte der Alterung auf die Konsumgüternachfrage
- Einfluss sozialer Sicherungssysteme auf internationale Kapitalströme
- Demographische Effekte auf internationale Kapitalströme
- Maße internationaler Kapitalmobilität und Determinanten von Kapitalmarktfriktionen
News
MEA – Seminar
15. Mai 2013: Johanna Bristle "Social Disparities in Influenza Vaccination among older Europeans"
Studie "50+ in Europa" ist gestartet
Derzeit werden im Auftrag des Munich Center for the Economics of Aging (MEA) Befragungen zur Studie...
MEA Publikation
"Erwartete Altersarmut in Deutschland: Pessimismus und Fehleinschätzungen – Ergebnisse aus der...
